Diese Schnittstelle bietet die Möglichkeit auf Reifenangebote der Lieferanten direkt aus dem Beleg heraus zuzugreifen und diese in den Beleg zu importieren.
1. Einrichtung der Schnittstelle
1. Einrichtung
Um die Schnittstelle einzurichten zunächst über "Stammdaten" in die "Webkataloge" wechseln.
Auf den auf den Button "Anlegen" klicken um die N4EIOS-Schnittstelle als neuen Katalog einzurichten.
Über das Suchfeld nach "N4EIOS" suchen und mit OK das Suchergebnis bestätigen.
Es öffnet sich die Konfiguration des Webkataloges. Hier erfolgt nun die Eingabe des Benutzernamen und des Passwortes des Zugangs. Weiterhin muss der Lieferant für die Schnittstelle gewählt werden. Sofern dieser noch nicht existiert, kann er in der Lieferantenauswahl-Maske auch direkt angelegt werden.
Sind alle Daten korrekt eingegeben, kann die Verbindung über die Schaltfläche "Verbindung testen" geprüft werden. Wurden die Login-Daten korrekt eingegeben, wird der Verbindungstest positiv quittiert.
Über den Button Konfiguration sind weitere Einstellung für die Schnittstelle möglich. Hier kann zum Beispiel die Kalkulation der Preise hinterlegt werden. Gleichzeitig kann die Version der Schnittstelle festgelegt werden. Diese sollte auf "9" eingestellt werden.
Über "Einstellungen für Kataloge" können weitere, die Schnittstelle betreffende Vorgaben erfolgen. Zum Beispiel kann definiert werden, ob importierte Teile im eigenen Teilestamm angelegt oder die Zusatzbezeichnungen (Umfasst-Texte) für Artikel übernommen werden sollen. Dies ist besonders wichtig, wenn zum Beispiel die Informationen zum Reifenlabel mit übertragen werden sollen.
Sind alle Einstellungen erfolgt, kann die Maske mit der "Beenden" Schaltfläche geschlossen werden.
Die abschließende Frage zum Speichern mit "Ja" bestätigen.
2. Nutzung der Schnittstelle
NEU AB 06.2023
N4 hat das Verschlüsselungsverfahren auf TLS 1.3 geändert.
Ältere Windowsversionen (bis einschl. Windows 7) unterstützen dieses Verfahren nicht!
Um die Schnittstelle zu nutzen muss ein Beleg (Angebot, Auftrag, usw.) geöffnet und auf die Positionsübersicht gewechselt werden. Über den Button "Import" erhält man Zugriff auf die Schnittstelle.
Im Import Fenster N4EIOS auswählen und "Import N4EIOS Katalog" anklicken.
Der Katalog öffnet nun im internen Browser des Programms und es können Reifen ausgewählt und in den Warenkorb übertragen werden. Sobald die Auswahl abgeschlossen ist, das Browserfenster über die Schaltfläche "Schließen" unten rechts schließen.
Es erscheint dann direkt die Abfrage, ob der Warenkorb importiert werden soll. Diese Abfrage bestätigen und die Reifen werden in den Beleg übertragen.
Sollte beim Klick auf "Import" die nachfolgende Fehlermeldung erscheinen, ist eine zusätzliche Einstellung notwendig.
Hierzu erneut die "Webkataloge" über "Stammdaten" aufrufen. Und in der Übersicht den N3EIOS für die Bearbeitung öffnen. Dazu auf dem Katalog doppelklicken oder diesen markieren und auf die Schaltfläche "Bearbeiten" klicken.
Jetzt die Schaltfläche "Konfiguration" anklicken und in das Feld bei Version 9 eingeben. Das ganze mit "Speichern" verlassen.
Zum Abschluss die Fenster mit dem "Beenden" Button schließen und die Abfragen zum Speichern mit "Ja" bestätigen.
3. Firststop
Für den Lieferanten FirstStop muss eine abweichende URL eingetragen werden:
https://partner.partnereinkauf.com
Unter Extra sind folgende Einträge einzufügen:
N4EIOS:9
N4EIOSVKZU:1500
N4EIOSVKZ2:2000
N4EIOSERST:0
N4EIOSNV:0
Zusätzlich muss die automatische Aktualisierung der URL beim Tagesstart deaktiviert werden (Doppelklick auf "URL für Login").
4. Probleme beim Import
Problembeschreibung: Beim Versuch, den Warenkorb zu importieren, erscheint die Fehlermeldung "Die Daten aus N4EIOS sind nicht auswertbar." Im Eventlog ist in der Spalte CODE → N4EIOS → "Fehlerhafter XML - kann nicht zum Objekt umgewandelt werden" zu lesen.
Lösung: Um das Problem zu lösen, sollte zunächst im Eventlog überprüft werden, ob in der XML-Datei Sonderzeichen wie z. B. ein "&" im Firmennamen enthalten sind. Diese können dazu führen, dass die Verarbeitung der XML-Daten scheitert und die oben genannte Fehlermeldung erscheint. Falls solche Sonderzeichen vorhanden sind, sollten diese entfernt werden, um den Import erfolgreich durchführen zu können.
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