Das Modul "Reifeneinlagerung" ist für Werkstätten und Autohäuser interessant welche, zusätzlich zum Reifenservice, die Möglichkeiten der Reifeneinlagerung anbieten.
Vorarbeitung zur Nutzung des Reifenlagers
Vorbereitung zur Nutzung des Reifenlagers
Notwendige Vorarbeiten zur Verwendung des KfzWIN Moduls "Reifeneinlagerung"
Klicken Sie oben auf das Menü "Reifenlagerung" und anschließend auf "Einstellungen":
Folgendes Menü erscheint:
In unserem Beispiel oberhalb, setzen wir für die Radschrauben die mögliche Eingabe "2".
Gehen Sie alle Reiter von Erfassung über Belege, Popups und Überwachung durch, damit Sie festlegen, welche Eingaben gemacht werden müssen, um einen Reifensatz, mit den von Ihnen vorgegebenen Bedingungen einzulagern.
Erfassung:
Punkt 1: Radschrauben
0 = keine Erfassung
1 = Pflichteingabe bei Einlagerung
2 = optionale Möglichkeit der Eingabe
Punkt 2: Depot-Nummern
0 = Standardmäßige Anzeige von 2 Depotnummern
1 = nur die von uns selbst vergebene Depotnummer wird angezeigt und gedruckt
Belege:
Punkt 1: Beleg (Angebot, Auftrag, Rechnung) nach Vorauswahl erzeugen beim Ein- und Auslagern
0 = keine automatischen Belegarten generieren
1 = fragen, ob ein Beleg generiert werden soll
2 = immer einen vorausgewählten Beleg generieren
Punkt 2: Zugang zur Reifeneinlagerung
0 = nur aktiv, wenn Reifen eingelagert
1 = immer aktiv
Punkt 3: Radsätze beim Verkauf
0 = fragen, was geschehen soll
1 = nicht verändern
2 = immer an neuen Besitzer
Popups
Hier kann individuell eingestellt werden, ob und welche hinterlegten Bemerkungen/Notizen angezeigt werden sollen.
Überwachung
Punkt 1: Belegte Lagerorte für Auswahl sperren
0 = nein; alle Lagerorte sind verfügbar
1 = ja; belegte Lagerorte sind nicht verfügbar
Punkt 2: Mehrfach-Vergabe eigener Depotnummern
0 = nein
1 = ja, mit Hinweis
2 = ja, immer
Punkt 3: Lagerkapazität
0 = 4 Reifen
1 = 1 Reifen
Punkt 4:
Um später die entsprechenden Lagerkapazitäten vorzugeben, hier den Haken setzen.
Lagerorte und Reifentypen anlegen
Klicken Sie auf das Hauptmenü "Reifenlagerung". Dann auf "Reifentypen, Lagerorte".
In unserem Beispiel legen wir einen Winterreifentyp an. Unten über den schraffierten Button wählen wir den Reifentyp aus, damit wir ihn später in Listen sortiert ausdrucken können.
Die Auswahl der Reifentypen kann beliebig gestaltet werden. Auch fehlerhafte Eingaben können, sofern diese nicht verwendet werden, nachträglich korrigiert sowie gelöscht werden.
Reifentypen
1= Sommerreifen 2=Winterreifen 3= Ganzjahresreifen
Lagerorte:
Um diese anzulegen klicken Sie auf "Neu". Bei der Namensgebung vergeben Sie Kürzel oder Namen wie es für das Einlagern nach Ihren Wünschen am praktikabelsten im Alltagsgeschäft ist.
Unter dem Button "Drucken" können Sie eine Übersicht anzeigen bzw. ausdrucken lassen.
Neuanlage und Einlagerung
Reifeneinlagerung "Neuanlage und Einlagerung":
Um Reifensätze erstmals anzulegen, klicken Sie oben auf "Reifenlagerung" und anschließend auf "Reifeneinlagerung".
Unten ist die Eingangsmaske der Reifenlagerung. Hier können wir die Neuanlage über Kunden oder auch direkt über die Auswahl des Fahrzeugs durchführen. In unserem Beispiel gehen wir über die Kundensuche.
Wir wählen den Kunden aus, welcher seine Reifen zur Einlagerung abgibt.
Unser Kunde hat zwei Fahrzeuge. Wir möchten in unserem Beispiel die Reifen vom ersten Fahrzeug
"OD-TM 465" einlagern. Dazu wählen wir das Fahrzeug per Doppelklick aus oder klicken unten auf den Button "Ok", nachdem wir das Fahrzeug einmal angeklickt und damit markiert haben.
Sollte der angelegte Kunde nur ein Fahrzeug besitzen, entfällt die Auswahl und wir gelangen direkt ins folgende Fenster:
Nun können Sie bei der Eingabe ins Detail gehen und die einzelnen Karteireiter von links nach rechts durcharbeiten. In unserem Beispiel haben wir 4 gleiche Reifen vorne sowie hinten und erfassen die Profiltiefe.
Sollte das Kundenfahrzeug vorne und hinten unterschiedlich bereift sein, können Sie den Punkt bei "Mischbereifung" setzen. Danach sind die Karteireiter "Reifen hinten" und "Felgen hinten" zur Eingabe aktiviert:
Über die schraffierte Schaltfläche können wir aus von uns bereits angelegten Reifentypen wählen oder auch direkt in das weiße Feld neben der schraffierten Fläche, den neu anzulegenden Reifentyp direkt eingeben.
In unserem Beispiel wählen wir einen bestehenden Reifentypen aus.
Durch die Auswahl brauchen Sie nur noch die Größe der Reifen erfassen und bei Bedarf den "Last-/ Speedindex".
Sollten Sie nähere Daten zu RDKS Sensoren erfassen wollen, muss für die Aktivierung des Reiters "RDKS Sensoren" das Häkchen gesetzt werden, wie unten abgebildet.
Im Reiter "DOT" erfassen Sie die Daten der einzelnen Reifen. Dieses kann später beim Listendruck helfen, um auszuwerten, wer aus dem Kundenstamm evtl. neue Reifen für das nächste Jahr brauchen könnte. Auch diese Eingabe ist keine Pflicht. In unserem Beispiel hat das Fahrzeug des Kunden vorne unterschiedliche DOT Nummern. Hinten sind beide Bereifungen gleich.
Unter dem Karteireiter "Felgen" geben wir in unserem Beispiel die Bezeichnung / Größe / Felgen-Nr. an.
Diese Felder sind keine Pflichteingaben.
Um die drei Wahlfelder für die Radschrauben zu aktivieren, muss in den Stammdaten eine Wahl getroffen werden. Gehen Sie dazu in die "Programm-Einstellungen".
Klicken Sie auf den Karteireiter "Einstellungen" und geben Sie das Stichwort "Radschrauben" unter "Einstellung enthält" ein. Dann erscheint das Ergebnis in der Liste darunter. In unserem Beispiel wählen wir die 2 für "mögliche Eingabe". Danach unten auf "Beenden" klicken und die Auswahl wird im Reifenlager aktiv.
Jetzt besteht die Auswahlmöglichkeit sofern benötigt.
Unter "Weiteres" ist es möglich Informationen zum Reifenzustand / Felgenzustand etc. zu hinterlegen bzw. auswählen.
Unter dem Reiter "Dokumente/Notiz" können Fotos der Räder hinterlegt werden. Auf Ihrem PC gespeicherte PDF-Dokumente, können dem aktuellen Reifensatz zugeordnet werden.
(Diese werden dann vom Ursprungsort in die Datenbank unserer Warenwirtschaft kopiert und sind danach von jedem Netzwerkarbeitsplatz verfügbar). Beispiele wären neben Fotos auch Gutachten sowie ABEs für Felgen oder Reifen.
Unter dem Reiter "RDKS Sensoren" können Restspannungen sowie die entsprechenden Sensor IDs hinterlegen werden.
Unter "Vorgaben [Bar]" können Sie den vorgegebenen Reifendruck hinterlegen.
Sobald Sie mit der Erfassung fertig sind, können Sie unten auf "Einlagern" klicken.
In der darauffolgenden Maske werden Sie nach dem Lagerort gefragt. In unseren Beispiel "Regal 1". Wählen Sie den gewünschten Lagerort per Doppelklick aus oder wählen Sie diesen aus und klicken anschließend unten auf "Ok".
Jetzt ist der Reifensatz im Programm eingelagert:
Sie haben die Möglichkeit einen Depotschein, Etiketten oder einen Verwahrungsvertrag auszudrucken.
In unserem Beispiel geben wir dem Kunden einen Depotschein mit und drucken einen weiteren für unseren Lageristen. Depotscheine können auch zur Erfassung von Beschädigungen genutzt werden, da diese vom Kunden unterzeichnet werden können.
Klicken Sie auf "Beenden F10".
Im folgenden Fenster können Sie noch den aktuellen Kilometerstand des Fahrzeugs erfassen und
den geplanten Reifenein- sowie auslagerungstermin festlegen. (Kunden können zum Auslagerungstermin per Serienbrief angeschrieben werden.) Klicken Sie zum Speichern auf "Ja".
Der Reifensatz ist jetzt eingelagert.
Umlagerung und Listendruck
Reifeneinlagerung "Umlagerung und Listendruck"
Umlagerung
Wir beginnen in dem wir die Reifeneinlagerung starten:
Sie haben die Möglichkeit nach Reifensatz, Kundenamen oder nach Fahrzeug zu suchen.
In unserem Beispiel suchen wir nach einem Reifensatz:
Falls das Kennzeichen bekannt ist, können Sie mit Rechtsklick auf die Überschrift "amtl. Kennzeichen" anschließend links unter "Suche" das gesuchte Kennzeichen eingeben:
Falls das Kennzeichen nicht zu finden ist, kann auch aus dieser Maske nach Kunden oder Lagerort gesucht werden, in dem unten auf die entsprechende Schaltfläche geklickt wird:
Wählen Sie das gesuchte Fahrzeug mit "Ok" oder Doppelklick aus.
Wählen Sie den Radsatz, den Sie einlagern möchten, mit einem Klick aus, dass er Gelb hinterlegt ist.
Wählen Sie dann über die Reiter unten, die einzelnen Merkmale aus, die Sie anpassen möchten.
In unserem Beispiel passen wir die Profiltiefen an:
Nach der Eingabe wählen Sie "Einlagern":
Als nächster Schritt den Lagerort für die Reifen wählen und mit "Ok" bestätigen.
Jetzt ist der Reifensatz eingelagert. Bei Bedarf kann noch ein Depotschein für interne Zwecke oder für den Kunden ausgedruckt werden. Gegebenenfalls sind noch ein Verwahrungsvertrag oder Etiketten möglich.
Damit ist die Einlagerung abgeschlossen. Falls der weitere Radsatz ausgelagert werden soll, klicken Sie wie im Beispiel den Radsatz einmal an und klicken auf "Auslagern".
Der Winterreifensatz ist nun in unserem Beispiel ausgelagert, da dieser Satz wieder auf das Fahrzeug montiert wurde.
Mit "Beenden" verlassen Sie die Reifenlager-Maske. Alternativ wählen Sie weitere Reifen aus, die umgelagert werden sollen.
Listendruck
Es besteht die Möglichkeit Listen aus dem Reifenlager zu drucken. Diese können mit verschiedenen Filtern nach Lagerort, DOT-Nummer, Profiltiefe usw. versehen werden.
Im Beispiel wird nach "eingelagerten Sommerreifen" eingegrenzt:
Haben Sie die Einschränkungen ausgewählt, wählen Sie "Liste Drucken".
Der Druck öffnet sich als Vorschau. Oben rechts über das Türsymbol, können Sie den Vorschaudruck verlassen. Der Druck startet über das Symbol rechts daneben.
Klicken Sie auf "Beenden", wenn die gewünschte Liste gedruckt wurde.
Über Beenden oder F10 schließen Sie die Reifenlagerung.
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